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Portrait Elektrotechnik Schott |
Effizienz und Idealismus – eine gelungene Kombination bei Schott Elektrotechnik
Direkt am Bahnhof in der Baslerstraße 86 in Schallstadt befindet sich die Firma Schott Elektro- und Heizungstechnik. In dem kleinen Städtchen vor den Toren Freiburgs wird Idealismus und Umweltbewusstsein ganz groß geschrieben.
Firmeninhaber Christian Hug setzt auf Erdwärmepumpen. 1989 übernahm der damals 24jährige Elektrikermeister die Elektrotechnikfirma von Georg Schott in Freiburg – dieser führte den Betrieb zuvor 25 Jahre erfolgreich. Christian Hug war für den Elektropart des Unternehmens zuständig, während Georg Schott mit einem Ölfeuerungsdienst weiterarbeitete. Der Sitz des Unternehmens wurde im Laufe der Zeit nach Schallstadt verlagert.
Heute ist Christian Hug Spezialist für Erdwärmeanlagen und EU-zertifizierter Wärmepumpeninstallateur mit einer eigenen Handelsvertretung für führende Hersteller auf dem Gebiet der Erdwärmepumpen und Flächenheizungssysteme – Watterkotte und eht-Siegmund. Zusammen mit seinen fünf Mitarbeitern hat er sich ganz der Erdwärme verschrieben.
Zu der Wärmepumpe von Watterkotte – der Pionier der Wärmepumpentechnik – sei er durch einen glücklichen Zufall gekommen, sagt Christian Hug.
Vor sieben Jahren machte ihn eine Kundin auf die Firma Watterkotte im westfälischen Herne aufmerksam. „Die Dame wollte unbedingt ein Heizungssystem von Watterkotte in ihrem Haus installiert haben“, erinnert sich der zweifache Familienvater. Aus Interesse an dieser Technik, vor allem aber, um dem Wunsch seiner Kundin gerecht zu werden, fuhr der Elektroinstallateur nach Herne. Dort lernte er die technischen Grundlagen der Produktion und Installation von Erdwärmepumpen, die er bei einem Spezialisten im Siegerland vertiefte.
„Ich war sofort begeistert von dieser Technik“, berichtet der passionierte Elektroinstallateur. „Zum einen überzeugte mich die Leistungsfähigkeit der Erdwärmepumpen. Außerdem fand ich es beeindruckend wie umweltfreundlich diese sind.“ Dabei ist die Technik im Prinzip sehr einfach. „Die Erdwärmeanlagen funktionieren wie ein Kühlschrank“, meint Christian Hug, „wir nutzen nur die warme Seite“ . Alles was nötig sei, ist eine 100 Meter tiefe Bohrung, für die eine Kooperationsfirma sorgt. So können die Wärmepumpen Wärme mit einer Temperatur von 10 Grad Celsius aus der Erde gewinnen. Diese wird auf die benötigte Heiztemperatur „gepumpt“ und schließlich als Wärme an das Gebäude über die Heizkörper oder eine Flächenheizung weitergegeben.
Das Besondere an dieser Technik ist, dass sie im Sommer auch kühlen kann. Die Wärme wird in diesem Fall an das Erdreich abgegeben. Heizen und kühlen mit Erdwärme eben.
Christian Hug bedauert es, dass sich die großen deutschen Energiekonzerne und die Energielobby nicht für diese Technik begeistern wollen – diese setzen zumeist auf traditionelle Energieversorgung wie Gas, Öl oder Holz, die der Umwelt jedoch einen größeren Schaden zufügen. Dabei haben Wärmepumpen große Vorteile, besonders die von Watterkotte, wie Feldtests gezeigt haben: Erstens sind sie sehr effizient, zweitens sehr umweltfreundlich.
Lohnt es sich denn, eine Erdwärmepumpe in seinem Haus einbauen zu lassen? „Wenn das Gebäude dafür geeignet ist, dann rechnet sich der Kauf einer Wärmepumpe immer“, sagt Christian Hug. Nach spätestens zehn Jahren habe sich die Installation einer Wärmepumpe auch finanziell gelohnt. Aufgrund ihres Beitrags zum Umwelt- und Klimaschutz sei sie ohnehin eine Investition in die Zukunft.
Vor allem junge Leute, die ein Haus bauen wollen, würden sich für die Wärmepumpen interessieren. Auch sie wollen ihren Teil zum Umweltschutz beitragen, und wenn sie langfristig eine Menge Geld damit sparen können, ist das ein umso größerer Anreiz. „Die Zahl der Neukunden steigt stetig an“, meint der Wärmepumpenexperte stolz. Neben Privatkunden wünschen vermehrt auch Unternehmen sowie Architekten und Bauunternehmer eine Erdwärmepumpe in ihren vier Wänden.
Für Christian Hug seien die skandinavischen Länder, Frankreich, die Niederlande, aber auch die Schweiz und Österreich dabei vorbildlich, da dort die Wärmepumpentechnik weitaus häufiger Verwendung findet als hierzulande – in Schweden haben sogar 83 Prozent der Haushalte eine Wärmepumpe.
Auch nach der Installation der Anlage ist die Firma Schott Elektrotechnik für ihre Kunden da und gewährleistet professionellen Service der bisher über 200 gebauten Erdwärmeanlagen. Da Christian Hug einer der ersten Elektroinstallateure in Südbaden war, der auf Erdwärmeanlagen setzte, ist er heute in der Lage seine Erfahrung und sein Know-how an andere Betriebe weiterzugeben. Durch eine Anleitung und daraus resultierender Zusammenarbeit hat er mittlerweile 15 Kooperationspartner in Baden-Württemberg.
Um diese faszinierende und fortschrittliche Technik in Deutschland noch bekannter und renommierter zu machen, investiert Schott Elektrotechnik viel Zeit und Energie. So hält Christian Hug Vorträge über diese zukunftsträchtige Technik und veranstaltet Infoabende für interessierte Privatkunden und Unternehmen. Im Januar 2009 ist beispielsweise ein Bauherrenabend geplant, bei dem er die Faszination Erdwärmepumpe näherbringen will. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Herrn Hug:
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Matthias Krisch |