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Portrait Shell Tankstelle |
Modernste Technik, Tradition und Service
St. Georgen ist nicht nur ein ländlich anmutender Stadtteil mit alteingesessenen, fest verwurzelten Betrieben, sondern auch ein begehrter Standort für modernste Firmen. Eine gelungene Verbindung von Tradition und Fortschritt stellt die Shell-Tankstelle Frey und Hauser an der Basler Landstr. 49 dar.
Bereits seit 1927 kann man am heutigen Platz Benzin tanken und Öl nachfüllen – damals noch unter dem Namen Rhenania-Ossag. Früher kamen jedoch weniger Pkws, sondern in erster Linie Motorradfahrer zu Gründer Ernst Engler. Der einstige Nebenbetrieb zur heute noch bestehenden Traditionsfirma Eisen-Engler schloss 1929 einen Vertrag mit Shell, so dass nächstes Jahr 80-jähriges Jubiläum gefeiert werden kann.
Bereits 1934 erfolgte die erste von vielen Modernisierungen, mit welchem die Firma Frey und Hauser zeigt, dass sie stets auf der Höhe der Zeit ist. Als mit den Wirtschaftswun-derjahren die Zahl der Pkws immens stieg, erweiterte der heutige Seniorchef Alfred Frey auf zwei Zapfsäulen und ließ 1954 eine weitere Autowaschanlage mit Hebebühne errichten.
Aus jenen Tagen stammt auch das historische Foto, welches das Fahrzeug des in St. Georgen bekannten Arztes Dr. Hoyer zeigt, um den sich gerade das Team kümmert. Dazu passt der damalige Slogan: „Wir vier erwarten Sie.“ Anfang der Fünfziger Jahre hatte der Kfz-Meister Alfred Frey einen Motorradverleih eingeführt und gerät heute noch ins Schwärmen, wenn er von der Horex Regina erzählt.
Waren das Zeiten, als er als einer der ersten Motorradfahrer nach dem Krieg durchs noch dörfliche St. Georgen kurvte! Viele kleine Geschäfte reihten sich an der belebten Basler Landstraße aneinander; der gesamte Verkehr Richtung Basel floss durch St. Georgen und die Durchreisenden machten Station bei Familie Frey – einer von 11 Tankstellen an der Strecke.
Sogar Walter Scheel hat sich mehrmals den Tank füllen lassen. Clemens Hauser: „Die Straße war das Tor nach Westen und Süden.“ Das Licht der Tankstelle sorgt abends für Belebung und so sind die Freys schon lange in Notsituationen oft erste Anlaufstelle. Obwohl architektonisch durchaus interessant, musste das abgebildete Gebäude 1979 einer Erneuerung weichen, als die Umstellung auf Selbstbedienung eine völlig neue Zeit einläutete.
Ein Jahr zuvor hatte Clemens Hauser dort zu jobben begonnen, der jetzige Ehemann von Freys Tochter Anette. Was hat ihn schon als Schüler so fasziniert? „Der Kundenkontakt. Es ist immer was los.“ Noch heute bereitet es ihm Freude, die Menschen in Verkaufsraum und Werkstatt zu bedienen, von denen etwa 80 % Stammkunden sind.
Bei aller Technisierung schätzen diese das individuelle Beratungsgespräch sowie den persönlichen Service. Mit im Boot ist auch Seniorchefin Irmgard Frey, Kommanditistin der Frey und Hauser GmbH & Co. KG. Zusammen mit Anette Frey-Hauser, welche sich um das Büro kümmert, geht der Familienbetrieb nun erfolgreich in sein 81. Jahr.
Hat sich auch das Angebot sehr erweitert – vom früheren bloßen Ben-zinverkauf über Wagenpflege bis hin zu Reparatur und reichhaltig bestücktem Shop – steht doch der persönliche Kundenkontakt im Vordergrund.
So schauen Geschäftsführer Clemens Hauser, Anette Frey-Hauser und ihr Team mit langjährigen Mitarbeitern optimistisch in die Zukunft. Alfred Frey fasst das Erfolgsrezept zusammen: „Unsere Stärke ist die Leistungsfähigkeit.“

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