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Portrait Cappuccino

Cappochino-kleinNicht nur aus Liebe zum Kaffee

Dorothea und Hans-Joachim Apolant versorgen seit zwei Jahren die Freiburger Kaffeeliebhaber mit hochwertigen Produkten

Im Volksmund heißt es, dass die Wege des Herrn unergründlich seien. Das mögen sich auch Dorothea und Hans-Joachim Apolant gedacht haben, als sie sich vor 24 Jahren im Gasthaus Rössle in Freiburg-St. Georgen kennenlernten.

Eigentlich war der Unternehmer aus Niedersachsen nur auf der Durchreise. Aus einem lockeren Plausch mit der sympathischen Südbadenerin wurde bis heute ein gemeinsames Vierteljahrhundert.
Knapp ein Jahr nachdem sie sich kennengelernt hatten, zog die gebürtige St. Georgenerin Dorothea Apolant 1986 zu ihrem Mann nach Hannover und stieg in das Haushaltswarengeschäft seiner Eltern mit ein. Die beiden führten das Unternehmen so erfolgreich, dass sie zwei weitere Geschäfte eröffneten – einen Süßwarenladen und einen Kaffeefachhandel. Stolz würdigt Hans-Joachim Apolant den Anteil seiner Frau an dem unternehmerischen Erfolg der beiden: „Ohne Dorothea hätten wir das nie erreicht. Sie war stets die treibende Kraft und hatte mit ihren tollen Ideen großen Anteil an unserem gemeinsamen Erfolg“, sagt der 62-Jährige Niedersachse.

Nach gut 20 Jahren war es Zeit für eine Veränderung. Das Ehepaar verkaufte seine drei Geschäfte, verließ die niedersächsische Metropole und zog in die Heimat von Dorothea Apolant – ins beschauliche Freiburg-St. Georgen. Dort errichteten sie 2007 in ihrem Elternhaus in der Ittnerstraße 11 das Cappuccino-Freiburg – einen kleinen, feinen Laden, der rund um das Thema Kaffee keine Wünsche offen lässt. Kaffeemaschinen, hochwertige Kaffeebohnen, Accessoires wie Tassen oder Milchkännchen – bei dem autorisierten Fachhändler für Kaffeevollautomaten findet man alles, um leckeren und qualitativ hochwertigen Kaffee zu machen.

Warum entschieden sich die Apolants für den Kaffeefachhandel? „Das ist einfach zu beantworten“, meint Dorothea Apolant. „Erstens ist der Kaffee schon immer unsere große Leidenschaft gewesen. Außerdem haben die Deutschen zum Thema Kaffeekultur im Vergleich zu anderen Nationen wie Frankreich, Spanien oder Italien eine Menge Nachholbedarf.“ Das Ehepaar legt großen Wert auf eine hohe Kaffeekultur, zu der neben hochwertigen Kaffeebohnen und einer ebenso guten Kaffeemaschine auch die Bereitschaft zum Genießen-Können gehört.

Und wie funktioniert das, wenn man das Berufliche und Private so nahe beieinander hat? „Das werden wir sehr oft gefragt“ meint Dorothea Apolant mit einem Lächeln. „Ich kann da immer wieder nur entgegnen, dass wir ein super Team sind und uns hervorragend ergänzen.“ Das habe in Hannover sehr gut funktioniert, ebenso reibungslos und harmonische laufe das Ganze in Freiburg.

Der Umzug von der rasanten Nordmetropole Hannover ins behagliche Freiburg-St. Georgen hat besonders Hans-Joachim Apolant gefallen: „Ich mag die Mentalität der Südbadener sehr. Da ich ein geselliger und offener Mensch bin, fühle ich mich hier äußerst wohl“, meint der 62-Jährige Kaffeeexperte. Das Ehepaar ist nach kurzer Zeit ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens des Freiburger Stadtteils geworden – nicht nur durch ihr mittlerweile auch in der Stadt Freiburg bekanntes Kaffeegeschäft. So nehmen sie an den zahlreichen Veranstaltungen der St. Georgener Vereine teil, etwa durch den Besuch von Konzerten des Gesangsvereins oder von Vorträgen. In ihrer Freizeit betätigen sich die beiden gerne sportlich. Sie gehen regelmäßig zum Nordic Walking und trainieren im Fitnessbereich der Mosswaldklinik. Man kann mit Recht behaupten, dass die Apolants ihr Glück in Freiburg-St. Georgen gefunden haben.

Wer Dorothea und Hans-Joachim Apolant sowie das Cappuccino-Freiburg gerne einmal kennenlernen möchte, der kann am Samstag, 12. Dezember, zwischen 10 und 19 Uhr zum Weihnachtsshopping in der Ittnerstraße vorbeischauen. Für leckeren Kaffee und eine weihnachtliche Atmosphäre wird gesorgt sein.

Matthias Krisch

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